2026/27
«Anker» – ein neuer Raum zum Lernen und Wachsen
Manchmal braucht es eine zusätzliche Erklärung, etwas mehr Zeit oder einen ruhigen Ort, damit Lernen gelingt. Mit dem neuen Förderraum «Anker» erweitert die VSG Wigoltingen nach den Herbstferien ihr Unterstützungsangebot für Kinder der 1. bis 6. Primarklasse.
Im ehemaligen Kindergarten Kunterbunt entsteht ein Ort, an dem Kinder gezielte Unterstützung durch eine qualifizierte Förderlehrperson erhalten. Die Schülerinnen und Schüler können begleitet oder selbständig Lerninhalte repetieren und vertiefen. Sie können zudem im Bereich Begabungsförderung an Projekten arbeiten experimentieren. Ein Wechsel vom Klassenzimmer in den Anker kann helfen, sich auf das Lernen zu konzentrieren.
In der Startphase ist der «Anker» an vier Tagen pro Woche vormittags geöffnet. An den übrigen Tagen begleiten die Stütz- und Förderlehrpersonen sowie die schulischen Heilpädagoginnen die Kinder wie bisher integrativ in den Klassen oder unterstützen sie in Gruppen oder Einzelsituationen. Die enge Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen sorgt dafür, dass die Förderung auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist und mit den Unterrichtsthemen verbunden bleibt.
Der Name «Anker» steht für Halt und Orientierung. Er verbindet das neue Angebot der Primarstufe mit dem gleichnamigen Angebot der Sekundarstufe, dessen Name englisch ausgesprochen wird.
Das Ankerangebot wird zunächst erprobt und anhand der Erfahrungen weiterentwickelt. Perspektivisch soll der «Anker» auch Kindern offenstehen, die zusätzliche Herausforderungen benötigen.
Wir freuen uns darauf, den Kindern mit dem «Anker» einen weiteren Lernort zu bieten, an dem sie Vertrauen in ihre Fähigkeiten gewinnen und neue Lernfortschritte erleben können.
Besuch in der Kartause Ittingen
Im Zusammenhang mit dem NMG Thema Mittelalter besuchte die 5./6. Klasse Sonterswil die Kartause Ittingen.
Die Karthause Ittingen, ein ehemaliges Kloster, war sehr schön und sehr gross. Man kann sich da sehr schnell verlaufen. Ich fand es sehr spannend, weil sie das alles nachgebaut haben. Die Kirche war sehr schön. Es gab drei Abteile, und vorne in der Kirche gab es sehr viel Gold an den Wänden und an den Decken. Als Mönch war man immer alleine. Als Kartausermönch durfte man nie mit anderen Menschen reden. Auch beim gemeinsamen Essen am Sonntag durfte man nicht reden. Das Geschirr musste man durch eine Klappe schieben und die Klapptür sofort schliessen. Dann hat der Koch das Geschirr auf der anderen Seite weggeräumt. Die Mönche schliefen in einem Kasten.
Jana
Herbstwanderung 2026
An der Herbstwanderung 2026 wanderten wir von Helsighausen nach Ermatingen. Wir kamen am Wolfsberg vorbei. In Ermatingen gingen wir auf eine grosse Wiese. Dort assen wir Znüni.
Anschliessend spazierten wir zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug bis nach Tägerwilen. Danach gingen wir bis Gottlieben und von dort zur Seerhein-Badi. In der Badi assen wir Zmittag und hatten Zeit zum Spielen.
Nach dem Mittag spazierten wir wieder zurück nach Gottlieben. Dort warteten wir aufs Schiff. Wir bekamen ein Eis. Das war richtig lecker. Jetzt kam das Schiff. Wir stiegen ein und gingen auf die freien Plätze. Wir sahen ganz viele verschiedene Tiere. Dann war die Schifffahrt auch schon fertig.
Ganz am Schluss bekamen wir noch eine Gottlieber-Hüppe. Der Tag war richtig cool.
Leija, 4. Klasse